Einige Mitglieder der Aktivriege genossen ein Wochenende voller Schnee, Spass und James Bond in Mürren

Besammlung war um 6 Uhr am Samstag, dem 17. Januar 2026. Neun motivierte Skifahrer und Skifahrerinnen fuhren mit einem gemieteten Kleinbus nach Stechelberg. Heil dort angekommen und ohne Zwischenfälle ging es mit Gepäck und Ski mit der steilsten Gondel der Welt auf Mürren. Beim Bergrestaurant Suppenalp platzierten wir das Gepäck. Dort war auch unsere Schlafunterkunft geplant.

Nach ein paar dynamischen und langgezogenen Schwüngen bei guten Pistenverhältnissen machten wir einen Stopp auf dem Schilthorn. Dort erwartete uns Philipp, dem es nach eigenen Angaben zwar etwas übel war. Deswegen verzichtete er vorerst auf das Skifahren und konnte die Bar in Beschlag nehmen. Mit der Kombination vom 007 und Schilthorn gönnten wir uns nichts anderes als ein Glas Champagner, unter dem Titel „man lebt nur einmal“ in der Hauptrolle von Guggy.

Bis zum Mittagessen in der Schilthornhütte fiel uns auf, dass es noch andere Pisten-Restaurants gab, bei denen „Holdrio“, Fröschli“, Bier oder Tee sehr gut den trockenen Mund und Gaumen befeuchteten. Gespannt verfolgten wir während des Mittagessens die Abfahrt der Herren, die auf der gegenüberliegenden Talseite ihr Rennen fuhren. Dem Handy sei Dank.

Das Wetter war von der Temperatur her sehr angenehm, doch die Sicht war etwas düster. Oder besser gesagt, bei einigen war der Durst einfach zu gross.

Vor dem Nachtessen bei der Unterkunft Suppenalp wärmten sich ein paar der Aktiven im Whirlpool auf. Einfach ohne Whirl, weil die Funktion der Massagedüsen defekt war. Dafür konnten sie sich anschliessend unter der Dusche mit kaltem… also wirklich kaltem… also echt kaltem… arschkaltem Wasser abduschen. Der Warmwasser-Aufheizer hatte zu diesem Zeitpunkt eine Ruhepause eingelegt. Beim Nageln zeigte Silvi ihr ganzes Können und haute den Nagel als erstes in den Baumstamm. Ob es die Erfahrung ist oder doch das Glück auf ihrer Seite stand, sei dahingestellt.

Den Hunger stillten wir mit Salat, Fondue oder Rahmschnitzel und einem Dessert. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend mit spannenden Diskussionen, Uno, Jassen oder „Wieviel Flaschen Wein passen rein“. Alle in diesem Lokal waren unter sich und genossen zusammen mit der im Hintergrund laufenden Musik den Abend. Bis der Einsatz von Lionel kam. Er ging zum „DJ“ und wünschte sich einige Stimmungslieder. Plötzlich sangen die Gäste lautstark aus der Kehle zur passenden Musik, die auch lauter wurde.

Am Sonntag um 8 Uhr war Tagwache und das war auch gut so. Denn die Sonne konnte, ohne sich zu verstecken, sich von ihrer gelben Seite zeigen. So ging es nach dem Morgenessen auf die Skier. Auch an diesem Tag waren die Pisten in gutem Zustand. Auch weil wir das Gefühl hatten, dass wir allein auf dem Berg waren. Anstehen bei den Skiliften mussten wir nie. Perfekt. So sprang der Kilometeranzeiger von Minute zu Minute hoch bis die Uhr uns zeigte, dass es Zeit war, um uns zu verpflegen. Da wir unser Gepäck noch bei der Suppenalp hatten, nahmen wir das Mittagessen auch dort. Gut genährt machten wir uns wieder auf den Rückweg mit der Gondel zum Parkplatz.

Christian machte den Eindruck, dass er Mürren nicht so schnell verlassen will. Das Ausfahrtticket war nicht auffindbar und so standen wir bei der Barriere, ohne dass sie sich öffnete. Also fuhren wir noch einmal zurück und holten ein Ausfahrtticket bei der Talstation. Es stellte sich heraus, dass der direkte Weg zur Barriere gar nicht so einfach war. Und doch erreichten wir den Dorfplatz Frenkendorf um 18 Uhr.

Wir bedanken uns bei Christian für die Organisation dieses Skiweekends. War ein Weekend mit Spiel, Spannung und Spass für alle Beteiligten und das waren: Christian, Philipp, Silvi, Sascha, Sarah, Kathrin, Lionel, Guggy und Marcel.

Marcel Renfer